Funktionieren & Überforderung·15. Juni 2025
Zwischen Fülle und Sehnsucht – Warum ich wieder nach innen lausche
Warum ich wieder begonnen habe, nach innen zu lauschen
Das Leben mit zwei Kindern ist voller Wunder – und voller Herausforderungen. Es ist laut, bunt, manchmal chaotisch. Und doch erfüllt es mein Herz mit unendlich viel Liebe.
Aber trotz all dieser Fülle spürte ich tief in mir: Da ist noch mehr.
Ein Teil in mir blieb leise – nicht unzufrieden, aber wach. Wach für das, was sich nicht durch To-do-Listen und Alltagsroutinen stillen lässt. Für das, was zwischen den Momenten flüstert.
Wir hören nie auf zu entscheiden, wer wir wirklich sind.
Vom Reagieren zum bewussten Gestalten
Ich verstand, dass ich nicht länger nur reagieren wollte, sondern bewusst gestalten. Nicht länger warten, bis sich etwas im Außen verändert – sondern erkennen, dass ich die Veränderung bin.
Es ist meiner Meinung nach der einzig wahre Weg, der uns wirklich weiterführt: der Weg nach innen.
Denn dort – nur dort – finden wir die Antworten auf all die Fragen, die wir so oft verzweifelt im Außen suchen.
Rückkehr zu mir selbst
Ich begann, mich wieder intensiver mit mir selbst zu beschäftigen. Nicht als Flucht, sondern als Rückkehr.
Ich suchte nach einem Ausdruck, einem Ventil – etwas, das das Erlebte wandeln durfte. Verwandeln in Sinn. In Verbindung. In Heilung.
Wie das Schreiben mein Ventil wurde
Und so entstand meine Begeisterung fürs Schreiben. Nicht geplant. Nicht durchdacht. Sondern wie ein Fluss, der endlich wieder fließen durfte.
Aus dem Flüstern wurde eine Stimme. Meine Stimme. Mit jedem Schreiben wurde sie klarer. Nicht lauter – aber echter.
Und während ich schrieb, entstand ein Raum. Ein Raum nur für mich. Für meine Gedanken, meine Wahrheiten, mein Fühlen.
Ein Ort jenseits von Funktionieren, jenseits von Erwartungen. Ein Zuhause in mir.
Holy Reminder
Auch in der größten Fülle darf da noch eine leise Sehnsucht sein. Sie ist kein Mangel – sie ist deine Einladung nach innen. 🤍
Bis bald.
Von Herz zu Herz,
Liz
Wenn dich das berührt hat …
trag dich ein.
Ich teile solche Gedanken regelmäßig — sanft, ehrlich, direkt zu dir.
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